Sport und Fitness

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Mehr Power durch aktive Freizeit

Studium und Ausbildung können ganz schön stressen. Verständlich, dass Du Dich abends gerne auf die Couch wirfst und bei Deiner Lieblingsserie entspannst. Doch um den Kopf freizukriegen und neue Energie zu tanken, ist Sport die klügere Alternative. Außerdem hältst Du mit regelmäßigem Training locker Normalgewicht und kräftigst Deine Muskulatur – Deine Gelenke werden es Dir danken.

Sport-Basics

Die Grundlage dafür, dass Dein Sportprogramm erfolgreich bleibt bzw. wird, ist simpel, aber unverzichtbar:

  1. Du hast Dein Training und notwendige Therapie- und Sicherheitsmaßnahmen mit Deinem Arzt bzw. Hämophilie-Zentrum abgesprochen.
  2. Deine gewählte Sportart macht Dir so viel Spaß, dass Du das Training regelmäßig und ohne Dich zu quälen absolvieren kannst.

Ohne Spaß setzt meist auch der gewünschte Trainingserfolg nicht ein. Falls Du also gerade auf der Suche nach dem passenden Training bist, solltest Du über einige Deiner Vorlieben nachdenken: Bist Du Einzelkämpfer oder Teamplayer? Willst Du Dich im Freien oder lieber in der Sporthalle bzw. in einem Studio bewegen? Ist Deine beste Zeit zum Auspowern morgens oder abends?

Mal was Neues? Geeignete Sportarten

An geeigneten Sportarten für Menschen mit Hämophilie mangelt es nicht. Beliebt sind vor allem Schwimmen, Tischtennis, Kanu- oder Radfahren sowie Wandern. Für alle, die einmal etwas Neues ausprobieren wollen, hier ein paar frische Ideen:

  • Schwimmst Du noch oder tauchst Du schon? Mit Atemgerät und Flossen bewegst Du Dich im Wasser fast schwerelos vorwärts und erkundest atemberaubende Meereswelten. Wichtig dafür sind vor allem eine gute Taucher-Ausbildung und regelmäßige ärztliche Tauglichkeitsprüfungen.
  • Stand Up Paddling (SUP): Wer den Kopf lieber über Wasser hält, fühlt sich vermutlich mit Surfbrett und Stechpaddel wohler. Stand Up Paddling, also das Paddeln im Stehen, hat einen hohen Spaßfaktor und trainiert Gleichgewicht, Ausdauer sowie Rumpf- und Bauchmuskulatur. Neopren-Schuhe schützen Deine Füße vor scharfkantigen Steinen im Wasser. Weitere Sicherheitsmaßnahmen erlernst Du in einem Stehpaddel-Kurs.
  • Spinning bzw. Indoorcycling: Zusammen mit anderen Sportbegeisterten kannst Du am Stand-Rad Vollgas geben und Dich zu pushender Musik auspowern. Bekannt als Fatburner schlechthin, ist Spinning außerdem gelenkschonend und stärkt Ausdauer und Beinmuskulatur. Zudem ist das Risiko, zu stürzen, sehr gering.

Um die vorgeschlagenen Sportarten auszuüben, sollte die Aktivität des fehlenden Gerinnungsfaktors bei über 15 % liegen. Dies gewährleistet eine ausreichende Blutstillung bei Verletzungen. Treibe möglichst an dem Tag Sport, an dem Du das Faktorpräparat im Rahmen Deiner Prophylaxe injiziert hast. Für den Fall einer schweren Sportverletzung solltest Du stets eine Notfalldosis Faktorpräparat bei Dir haben.

Dran bleiben – Ziele erreichen

Es gibt immer mal Tage, an denen man keine Lust auf Sport und Action hat. Doch meist kommt der Spaß beim Training und Du bist zudem stolz, dass Du den Kampf gegen Deinen inneren Schweinehund gewonnen hast. Vielleicht helfen Dir auch die folgenden Tricks, um am Ball zu bleiben:

  • Kleine Ziele: Setze Dir kleine und realistische Trainingsziele, die Du in einem festgelegten Zeitraum erreichen willst.
  • Optimales Training: Pass das Training an Deine persönlichen Voraussetzungen an – Überanstrengung frustet.
  • Mit Freunden: Ob ein ganzes Team oder ein fester Trainingspartner – zusammen hält man leichter durch.
  • Smarte Helfer: Im App-Store tummeln sich zahlreiche Fitness-Apps, die Dir Deine Trainingserfolge anzeigen und Dich motivieren, vom Sofa aufzustehen.
  • Kleine Belohnungen: Sei stolz auf Deine Erfolge und belohne Dich; z. B. mit einem neuen Sport-Outfit.